Österreich und Arbeitslosigkeit – was hat das nun mit Religion und Ethik zu tun? Nun, die Bekämpfäung der Arbeitslosigkeit ist ein soziales Thema, und das rechnen wir schon zum Themenbereich Ethik und Religion. Hier geht es darum, Solidarität zu zeigen. Hilfe für Bedürftige muss konfessionsübergreifend sein.

Alle fünf Weltreligionen sind auch in Österreich vertreten. Zunächst, zahlenmäßig am größten, das Christentum. Auch aus geschichtlicher und politischer Perspektive betrachtet, nimmt das Christentum eine besondere Rolle in Österreich ein. Das Christentum unterteilt sich noch einmal in die römisch-katholische Konfession, in evangelische Kirchen, die orthodoxen Konfessionen. Daneben gibt es christliche Freikirchen.

Auch der Islam ist in Österreich vertreten. Er geht auf seinen Gründer Mohammed zurück und ist eine der jüngsten Weltreligionen. Mohammed wurde in Mekka geboren und erhielt von Allah, von Gott, durch den Erzengel Gabriel die Gebote des Koran mitgeteilt. Nach Europa fand der Islam ursprünglich seinen Weg über die historische Seidenstrasse, ein Wegenetz, das China mit dem Abendland verband.

Der Buddhismus ist eine Religion, die in ihrer strengen Form keinen Gott kennt. Es gibt keine Hölle und keinen Himmel als das ewige Paradies. Das Nirwana, das Nichts, ist, was der gläubige Buddhist anstrebt.

Ganz anders der Hinduismus. Die Hindus verehren eine unendliche Vielzahl von Göttern und Göttinnen. Natürlich gibt es auch hier Hauptrichtungen und Hauptgötter. Das sind etwa der Gott Vishnu oder der Gott Shiva.

Zu den Weltreligionen zählt des Weiteren das Judentum.. Nach dem Glauben der Juden hat Gott Mose die 10 Gebote auf dem Berg Sinai übermittelt, die wichtigsten Regeln des Judentums.

Auch der insbesondere aus China stammende Daoismus gehört zu den Weltreligionen. Für ihn steht das Prinzip des Ausgleichs, das Yin und Yang im Mittelpunkt der Lehre.